SuppKultur: Topografie der Erinnerung

Ermöglicht durch das Quartier U1 (Gefördert als Akteursprojekt im Quartier U1)

Zehn Projekte starten 2021 in die Akteursförderung des Quartier U1. Hier kommt ihr zur Übersicht. Was sie vorhaben zeigen wir euch hier – später wird diese Seite laufend aktualisiert!

PROJEKTBESCHREIBUNG

Wir möchten neue Wege finden, um Geschichte als etwas Persönliches, Privates zu vermitteln. Dazu entwickeln wir das Konzept der szenischen Stadtführung. Wir suchen für ein begrenztes Gebiet im Quartier Menschen, die ihre Erinnerungen mit uns teilen. Diese Erinnerungen wollen wir an den Orten, an denen sie spielen erzählen und erzählen lassen. Dazu möchten wir mit professionellen Guides, aber auch Schauspieler*innen und Musiker*innen zusammenarbeiten.

STANDORT: WO MÖCHTET IHR EUER PROJEKT UMSETZEN?

Das Projekt findet in einem U-Bahn-nahen Gebiet statt, das sich durch die Recherchen im Vorfeld ergeben wird, wahrscheinlich Südstadt oder Gostenhof. Ein potentieller Startpunkt ist der Spittlertorturm mit Endpunkt Gostner Hoftheater zur abschließenden musikalisch-literarischen Aufführung.

AKTIVIERUNG: WIE SCHAFFT IHR ES, ANDERE MENSCHEN ZUM STADT SELBERMACHEN ZU ERMUTIGEN?

Die Grundidee ist eine Form der Mitgestaltung: Wir sind auf Inhalte der Anwohner*innenschaft angewiesen. Im Laufe der Führung wird es zudem Möglichkeiten geben, sich diskursiv einzuschalten und Erinnerung auszutauschen.

FOKUSTHEMA: GEMEINSINN

a) Potentiell ist jede*r Bewohner*in qualifiziert, seinen/ihren Beitrag zu leisten und sein eigenes Erleben damit als Geschichtsschreibung aufzufassen.
b) Topografie … bringt Geschichten von den Menschen zurück an die Orte und zu anderen Menschen.
c) Wir beziehen möglichst viele Künstler*innen mit ein.

DURCH WELCHE MASSNAHMEN WIRD EUER PROJEKT UMGESETZT?

Das Projekt läuft auf eine Veranstaltung hinaus, die möglichst professionell dokumentiert werden soll. Einzelne Bestandteile der Recherchearbeit werden in künftige Arbeiten mit einfließen. Je nach Rückmeldung kann die Veranstaltung gleich oder in Modulen wiederholt/transportiert werden.

WELCHE HEMMNISSE KÖNNTE ES NOCH GEBEN?

Die hauptsächlichen Hemmnisse bestehen: a) im Finden der geeigneten Gesprächspartner*innen und b) im Finden der Kooperationspartner*innen. Geschichten müssen aus einem begrenzten Gebiet stammen und sollten, nach Möglichkeit auch szenisch umsetzbar sein. Die Kooperationspartner*innen müssen auch mit potentiell wenig Probenzeit eine qualitativ hochwertige Umsetzung garantieren.

WELCHE WIRKUNG WIRD EUER PROJEKT HINTERLASSEN?

Einzelne Personen treten mit ihrer Geschichte aus der Anonymität und werden zu Protagonist*innen relevanter Ereignisse. Wie bei der Erzählstation auch wollen wir einen Beitrag dazu leisten, damit Geschichten nicht verloren gehen, sondern aufbewahrt und weitergetragen werden.

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