INTERVENZ – Urbane Intervention und Temporäre Architektur

Projekt von Partnern des Quartier U1 – Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur

Symposium zu urbaner Intervention und temporärer Architektur – Öffentlicher Teil des Netzwerkstreffens der Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 22. Oktober 2019 in Nürnberg.

Unsere Städte und unser Leben stellen sich uns immer mehr als vorbestimmte Gegebenheiten dar. Doch es gibt eine Reihe von Aktivisten, die das nicht nur anders sehen, sondern einen Beruf daraus gemacht haben, diese Gegebenheiten in Frage zustellen. Mit der Kreissäge in der einen Hand und dem Stéphane Hessel in der anderen dringen sie in den öffentlichen Raum und den bürgerlichen Alltag ein, um uns Nachrichten aus einer anderen Welt zu schicken. Aus den drei Perspektiven „Theorie“, „Kunst“ und „Architektur“ näherten wir uns in diesem Symposium dem Schaffen dieser Störenfriede, die die Felder temporäre Architektur und urbane Intervention bestellen. Für alle, die sich fragen, wie man seine Stadt gemeinsam selbermachen kann!

Programm:

14:00 Uhr
Einlass, Kennen lernen

15:00 – 18:00 Uhr
Track 01: Von Theorie zur Praxis
Jan Stefan Becker / FAU Erlangen-Nürnberg
Benedikt Buchmüller und Lena Endres / Gruppe N•Ort
Daniel Schnier und Oliver Hasemann / ZwischenZeitZentrale Bremen

Track 02: Künstlerisch konzeptionell
Chris Weiss / Quellkollektiv
Rouven Costanza / geheimagentur
Jakob Wirth / Penthaus à la Parasit

Track 03: Machen und Architektur
Olesia Vitiuk / ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik
Benjamin Grudzinski / PLATZprojekt
Patrick Hubmann und Alex Römer / Constructlab

19:00 Uhr
Quartier U1 – Stadt gemeinsam selbermachen / Urban Lab
Projektvorstellung: Gemeinsam mit euch möchten wir in und um die U-Bahnlinie U1 ein Quartier konstruieren, welches beispielhaft zeigen wird, wie gemeinwohlorientierte Projekte in der Stadt entstehen und gefördert werden können.

20:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Zukunftsschutzgebiete – von der Intervention zur Institution
Im Rahmen der Podiumsdiskussion stellt Fridolin Pflüger aus Dresden das Konzept der Zukunftsschutz­gebiete vor, anschließend diskutieren unsere Podiumsteilnehmer*innen über
Wege und Möglichkeiten hin zur Verstetigung von Impulsen aus urbanen Interventionen im Sinne einer koproduktiven Stadtetwicklung.

Fridolin Pflüger / Konglomerat e.V.
Almuth Draeger / Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Alex Römer / Constructlab
Siegfried Dengler / Stadtplanungsamt, Stadt Nürnberg
Chris Herrmann / Urban Lab
Daniel Schnier / ZwischenZeitZentrale Bremen

Partner: