Stufe A – Gegenwartsliteratur in der U1

Ermöglicht durch das Quartier U1 (Gefördert als Akteursprojekt im Quartier U1)

Zehn Projekte starten 2021 in die Akteursförderung des Quartier U1. Hier kommt ihr zur Übersicht. Was sie vorhaben zeigen wir euch hier – später wird diese Seite laufend aktualisiert!

PROJEKTBESCHREIBUNG

Junge, gegebenenfalls bereits überregional bekannte Vertreter*innen der Gegenwartsliteratur werden nach Nürnberg eingeladen und lesen aus ihren Werken in U-Bahn-Zügen der Linie U1. Die Auswahl der Autor*innen erfolgt durch das Projektteam, bestehend aus Mitarbeiter*innen des Z-Baus und der Buchhandlung Jakob. Für alle Beteiligten ist es ein besonderer Rahmen, der aufzeigt, dass auch die düstersten öffentlichen Verkehrsmittel Bühnen sein können und utopische Potenziale besitzen.

STANDORT: WO MÖCHTET IHR EUER PROJEKT UMSETZEN?

Für die Lesungen werden eigene Wagons bzw. ein ganzer Zug von der VAG angemietet. Die Züge halten, auch wenn sie außerhalb des regulären Fahrplanes unterwegs sind, an den Stationen. Jede Fahrt beginnt und endet an der Haltestelle Frankenstraße oder Weißer Turm. Das Autor*innen-Gespräch kann so im Anschluss an die Lesung im Z-Bau bzw. in der Buchhandlung Jakob geführt werden.

AKTIVIERUNG: WIE SCHAFFT IHR ES, ANDERE MENSCHEN ZUM STADT SELBERMACHEN ZU ERMUTIGEN?

Der urbane Raum wird als gestalt- und veränderbar erfahrbar gemacht. Die utopische Vorstellung des U-Bahnwagens als Veranstaltungsraum muss an sich keine Utopie blieben und kann auch auf andere Räume übertragen werden. Im anschließenden Gespräch können diese Erfahrungen gemeinsam reflektiert werden, welche Orte könnten noch eine Verwandlung gebrauchen?

FOKUSTHEMA: FREIRÄUME

Es gibt kaum Räume in der Stadt, die derart Öffentlichkeit konzentrieren und repräsentieren wie die U-Bahn. Der Wagon wird für die Dauer der Lesung zu einem kulturellen Freiraum und Safe-Space, sowohl für die beteiligten Personen wie auch für die darin stattfindende kulturelle Veranstaltung.

DURCH WELCHE MASSNAHMEN WIRD EUER PROJEKT UMGESETZT?

WELCHE HEMMNISSE KÖNNTE ES NOCH GEBEN?

Die größte Hürde stellt wohl die Umsetzung in der U-Bahn dar, wobei es bereits positive Signale seitens der VAG gab. Weiterhin müssen Autor*innen gefunden werden, die Lust auf dieses spezielle Setting haben und deren Werk auch inhaltlich zum Thema Freiraum und Stadt passt. Während der Durchführung sind besonders die Reaktionen der regulären Fahrgäste eine schwer zu kontrollierende Unbekannte.

WELCHE WIRKUNG WIRD EUER PROJEKT HINTERLASSEN?

Für die Teilnehmer*innen (Autor*innen, Gäste,  Mitarbeiter*innen) wird es mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis und wir hoffen, dass es aufgrund seiner Nicht-Alltäglichkeit auch in der Nürnberger Öffentlichkeit Beachtung erfährt und einerseits als Pilotprojekt zur Nachahmung einlädt, aber auch gesamtgesellschaftlich Werbung für freie Kultur und Veränderungspotenziale macht.

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